Buchtipp: «Valentina» Comic-Heldin der Sixties

Mit «Valentina», der ultra-coolen Fotografin und Fashionista der ersten Stunde, lebt eine Kult-Figur aus den Sechzigernn wieder auf, dank der Übersetzung des Comic von Guido Crepax ins Deutsche vom Avant-Verlag.
Hip bis heute: Guido Crepax, «Valentina», Avant-Verlag.
© Avant-Verlag

Guy Ritchie entfacht mit seiner Agentenparodie «The Man from U. N. C. L. E.» Begeisterungsstürme für die Swinging Sixties, von der wir uns gerne anstecken lassen. Und sie zum Beispiel mit einer Kult-Figur aus dieser Ära pflegen: mit Valentina, der Mailänder Fotografin mit dem zeitlosen Louis-Brooks-Bob und den hippen Minikleidern. Valentina ist gern gesehener Gast an Vernissagen und Parties, in Discos, Jazzclubs und  im Formel-1-Zirkus. 

Blick ins Buch: Valentinas erster Auftritt anno 1965.
© Avant-Verlag

Blick ins Buch: Valentinas erster Auftritt anno 1965. 

Zusammen mit dem mysteriösen Signore Rembrandt gerät sie immer wieder in dubiose Kreise, ihre Neugierde führt sie fatalerweise stets auf die Fährten von Verbrechern und Unterweltsfiguren, in brenzlige Situationen, aus denen sie sich mit Charme und Köpfchen rettet. Valentina, 1965 der überhitzten Fantasie von Grafiker Guido Crepax entsprungen, hat die Jahrzehnte ohne Falten und Dellen überstanden, in krassem Schwarzweiss strahlt die Schönheit und Coolness der Comics-Lady bis in die Jetztzeit. Der Berliner Avanti-Verlag bringt die Abenteuer der hippen Heldin neu in Deutsch. Kult-Autor («Der Name der Rose») und Kultur-Philosoph Umberto Eco hat das Vorwort verfasst. 

Zweiter Blick ins Buch: Valentina in Monza am Formula 1.
© Avant-Verlag

Zweiter Blick ins Buch: Valentina in Monza an der  Formula 1.